Grundlagen erfassen
Planungsunterlagen, Bauteilaufbauten, Flächen, Mengen und das Energiekonzept werden strukturiert zusammengeführt.
Gebäude ganzheitlich bilanzieren
Die Ökobilanz betrachtet Umweltwirkungen, Treibhausgasemissionen und Primärenergie über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes.
Energieberatung · Lübbecke & OWL
Eine Lebenszyklusanalyse (Life Cycle Assessment, LCA) macht sichtbar, welche Umweltwirkungen bei Herstellung, Errichtung, Nutzung und späterem Rückbau eines Gebäudes entstehen. Neben dem Energiebedarf im Betrieb werden deshalb auch Baustoffe, Bauteilmengen, Austauschzyklen und Entsorgungswege berücksichtigt. So entsteht eine belastbare Grundlage, um Varianten frühzeitig zu vergleichen und die Planung gezielt zu optimieren.
Nachhaltigkeit wird messbar, wenn alle Lebensphasen des Gebäudes in die Bilanz einfließen.
Ablauf
Planungsunterlagen, Bauteilaufbauten, Flächen, Mengen und das Energiekonzept werden strukturiert zusammengeführt.
Die relevanten Lebensphasen werden nach dem vereinbarten Bilanzrahmen berechnet und nachvollziehbar dokumentiert.
Ergebnisse und maßgebliche Einflussfaktoren werden verglichen, damit Material- und Planungsentscheidungen gezielt verbessert werden können.

Praxisnah geplant
Eine Empfehlung ist nur dann gut, wenn sie zu Gebäude, Budget und Ausführungsrealität passt.
Durch die Verbindung aus Energieberatung, Sachverständigenwissen und handwerklichem Hintergrund werden nicht nur rechnerische Zielwerte betrachtet. Auch Anschlüsse, Materialwechsel, Bauablauf und spätere Maßnahmen fließen in die Beratung ein.
Förderprogramme und technische Vorgaben können sich ändern. Verbindlich sind die Bedingungen, die zum Zeitpunkt Ihrer Antragstellung gelten.
Häufige Fragen
Eine Energieberechnung betrachtet vor allem den Energiebedarf des Gebäudebetriebs. Die LCA bezieht zusätzlich die Umweltwirkungen der Baustoffe und Bauteile von der Herstellung bis zum Rückbau ein.
Möglichst früh in der Planung. Dann lassen sich Konstruktionen und Materialien noch vergleichen, ohne bereits festgelegte Details aufwendig ändern zu müssen.
Je nach Planungsstand insbesondere Flächen- und Mengenangaben, Bauteilaufbauten, Materialfestlegungen sowie Angaben zum Energie- und Technikkonzept. Den genauen Umfang klären wir vor Beginn.
Ja. Bei bestimmten Nachhaltigkeits- und Förderanforderungen kann eine Gebäudeökobilanz erforderlich sein. Entscheidend sind der gewählte Standard und die zum Projektzeitpunkt geltenden Vorgaben.
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